Zuviel Pestizide!

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Am Samstag, den 24. Oktober informierte Greenpeace-Regensburg vor dem Supermarkt Rewe am Dachauplatz und vor Edeka im Kaufhof am Neupfarrplatz über den Einsatz von Pestiziden in der Apfelproduktion. Vor Ort hatten Verbraucher/innen die Möglichkeit, ihren Wunsch nach einer giftfreien Landwirtschaft mit Protestpostkarten an ihren Supermarkt zu richten. Mit Warnschildern und weiteren Elementen machten wir auf den extremen Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft aufmerksam.

Rückstände von Pestiziden belasten 83 Prozent konventionell produzierter Äpfel, die Greenpeace aus elf europäischen Ländern untersuchen ließ. 60 Prozent enthielten sogar Pestizid-Cocktails von 2 bis 8 Wirkstoffen. In deutschen Äpfeln fanden sich zu 88 Prozent Pestizide, die Äpfel waren mit 18 verschiedenen Giften belastet. In einer Probe von Kaufhof waren 7 Wirkstoffe. Dabei lagen zwar alle gemessenen Werte unter den zulässigen Höchstmengen. Doch Grenzwerte gelten nur für einzelne Substanzen, nicht für Belastungen durch mehrere Wirkstoffe. Deren Wechselwirkungen sind weitgehend unbekannt.

Weitere Infos: 
https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/post-fur-supermarkte