Verkehrswende Regensburg jetzt!

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Die feierliche Eröffnung des Museums der Bayerischen Geschichte nahm das Regensburger Verkehrswende-Bündnis, dem auch Greenpeace angehört, zum Anlass, um für eine schnelle Verkehrswende in Regensburg zu demonstrieren. Hier die Presserklärung:

Heute, am 04. Juni 2019  wird das Museum der Bayrischen Geschichte eröffnet.
Die Verkehrspolitik der Stadt Regensburg gehört ebenfalls ins Museum – als Beispiel jahrzehntelanger einseitiger Förderung des Kfz-Verkehrs. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Die Bürgerinnen und Bürger gehören in den Mittelpunkt, für eine lebenswerte Stadt für alle.

Der konkrete Anlass für diese Demo:
• Zwar gab es eine Verkehrsberuhigung im Bereich des Museums, doch die Schleichwege über den alten Kornmarkt und den Domplatz zur Thundorfer Straße bleiben offen.
• Die Post am Dom existiert nicht mehr, das Argument der Stadt für den Durchgangsverkehr über den Domplatz ist damit hinfällig. Doch nichts geschieht.
• An Werktagen donnern Dieselbusse im Zweiminutentakt vom Museum über Fischmarkt zum Arnulfplatz und produzieren Lärm und Dreck.

Wir fordern:
• Eine rasche Umwidmung der Weiße-Hahnen-Gasse zur Fußgängerzone
• Tempo 30 in der gesamten Umweltzone
• Umgestaltung des Kornmarktes zu einem autofreien Platz
• Umstellung der Busflotte auf E-Busse (allein in Shenzen in China fahren über
15.000 Elektrobusse – mehr als in ganz Europa!)

Wir sind die abwiegelnde Haltung der Stadt leid. Das Warten auf irgendwelche Verkehrskonzepte, die in Zukunft irgendwann erstellt werden sollen, ist nicht notwendig, um die Lebens- und Aufenthaltsqualität für Menschen in der Altstadt rasch zu erhöhen. Was fehlt ist der Mut zu einer Stadtpolitik, die die Menschen und nicht die Autos ins Zentrum der Planung stellt.

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