Schluss mit Billigfleisch!

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“Fleisch von Edeka befeuert die Klimakrise!” - “Fleisch von Edeka stammt aus tierschutzwidriger Haltung!” - "Fleisch von Edeka treibt das Artensterben voran!” Mit solchen Plakaten protestierten Greenpeace Aktive am Samstag, 29.05., in mehr als 30 Städten, auch in Regensburg  vor  der Edeka-Filiale am Neupfarrplatz . Sie machten deutlich: Billigfleisch schadet nicht nur unserer Gesundheit, sondern hat enorme Folgen für die Umwelt. Die Forderung der Umweltschützer:innen: Edeka muss aufhören, Billigfleisch auf Kosten von Mensch, Tier und Klima zu verramschen.

Konkurrenten wie Lidl und Rewe haben bereits mit Zeitangaben angekündigt, in Zukunft kein Frischfleisch aus der schlechtesten Stufe 1 der freiwilligen Kennzeichnung ‘Haltungsform’ mehr anzubieten. Das Edeka-Unternehmen mit der Discounter-Tochter Netto setzt jedoch auch weiterhin auf Fleisch aus industrieller Tierhaltung, das als weltweit größter Naturzerstörer wichtige Ökosysteme wie Regenwälder vernichtet und enorme Treibhausgasemissionen verursacht. Die Edeka-Gruppe ist mit einem Nettoumsatz von rund 61 Milliarden Euro im Jahr 2019 das umsatzstärkste Unternehmen im deutschen Lebensmittelhandel. 

 Greenpeace stuft die Produktion von Fleisch der Haltungsform 1 und 2 als tierschutzwidrig ein und fordert daher vom gesamten Handel den Ausstieg aus dieser Art von Tierhaltung.  Die heutige Lebensmittel- und vor allem Fleischproduktion hat eine Schlüsselrolle beim Umwelt- und Klimaschutz. Unternehmen wie Edeka müssen ihre gesellschaftliche Verantwortung endlich ernst nehmen und aufhören, Billigfleisch zu bewerben und zu verkaufen.