Infostand beim Saatguttag

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Am Samstag, den 18.03.17 von 11.00 - 17.00 Uhr gab es im Evangelischen Bildungswerk Regensburg erstmals einen „Saatgut-Tag - für die Stadt und das Land.“

Welche Vielfalt bietet uns die Natur? Wie können wir attraktive und widerstandsfähige Pflanzen in unsere Gärten und auf unsere Balkone holen? Was ist das Besondere an alten Sorten? Wo kaufen wir welches Saatgut und wer hat dieses Saatgut hergestellt? Mit interessanten Vorträgen, Ständen und Filmen wurden diese Fragen diskutiert und damit Bewusstsein für den Themenkomplex Saatgut geschaffen. Veranstalter des Saatgut-Tages war das EBW in Kooperation mit dem Bund Naturschutz sowie weiteren Regensburger Initiativen und Engagierten.

Auch Greenpeace Regensburg war beim Saatguttag mit einem Infostand vertreten. An unserem Stand informierten wir u.a. darüber, welche Auswirkungen der Einsatz von chemisch synthetischen Pestiziden (unter anderem Neonicotinoide) auf die wichtigen Bestäuber (Bienen, Schmetterlinge etc.) hat. Neonicotinoide werden immer häufiger verwendet und können Insekten entweder direkt töten, oder schädigen langfristig deren Nervensystem. Rund drei Viertel der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen, Hummeln und andere Insekten angewiesen. Laut Greenpeace-Report hat sich die Situation dieser Tiere trotz eines EU-Gesetzes aus dem Jahr 2013 zum eingeschränkten Einsatz von Neonicotinoiden verschlimmert.

Wie auf den Fotos zu sehen, kamen viele Interessierte, um sich zu informieren und Protestpostkarten zu unterschreiben.