Herbst-Kleider-Tausch-Hof

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Am Donnerstag, den 8. Oktober veranstalteten Greenpeace Regensburg, Transition Regensburg und motivierte Einzelpersonen ab 18:00 Uhr wieder einen Kleidertausch unter dem Motto „Herbst-Kleider-Tausch-Hof“. Jede/r war eingeladen, längst vergessene Kleidungsstücke gegen neue Lieblingsteile zu tauschen. Pro Person konnten bis zu fünf Kleidungsstücke mitgebracht werden. Und Mund-Nase-Maske war Pflicht.
Rund 40 Prozent der Kleidung in unserem Schrank tragen wir selten oder nie. Trotzdem kauft jede*r Deutsche im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr hinzu. Doch mit jedem neuen T-Shirt oder Kleid landen giftige Chemikalien in den Gewässern der Produktionsländer wie China, Indonesien, Bangladesch oder Mexiko. Über 50 Prozent des Frischwassers in China ist mit Chemikalien verunreinigt. Billige Massenware erhöht den Konsum neuer Kleidungsstücke und verschärft das Problem.
Der gegenwärtige Wegwerfkonsum heizt außerdem unseren Energieverbrauch an und das Klima auf, zerstört Landschaften, vergiftet Meere und rottet Tier- und Pflanzenarten aus. Ausgebeutet werden auch Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter, die in vielen Branchen für unsere Alltagswaren Leben und Gesundheit riskieren.
Kleidung tauschen anstatt neu kaufen ist eine von vielen Alternativen. Statt im Müll zu landen, erhält die alte Kleidung ein neues Leben. Das hübscht nicht nur die Auswahl im Kleiderschrank auf, sondern schont auch die Umwelt und den Geldbeutel.

Langfristig soll die Kleidertausch-Aktion wieder im Zentrum für junge Kultur W 1 in Regensburg stattfinden. Nur wegen der Corona-Bedingungen verlegten die Organisatoren diesmal die Aktion nach Tremmelhausen und ins Freie.
Auch die MZ berichtete:
https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-land-nachrichten/kleider-tauschen-statt-neues-kaufen-21364-art1947265.html



 

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