Für eine pestizidfreie Kommune!

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Am Freitag, 20.04.2018 überreichten Öffentlichkeitsreferent Jörg Dirksen und Chemie/Landwirtschaftexperte Michael Kölbl mehr als 1600 Protestpostkarten für eine bienenfreundliche und pestizidfreie Kommune Regensburg an Herrn Bürgermeister Jürgen Huber.
Herr Huber nahm die Karten gern entgegen und versicherte, das Thema Pestizide, insbesondere Glyphosat, in der nächsten Stadtratssitzung zur Sprache zu bringen.
Auch ihm läge daran, die Stadt Regensburg auf eigenen und verpachteten Flächen bienenfreundlich zu gestalten. Natürlich ist das nur mit verantwortungsvollem Umgang mit städtischen Flächen zu gewährleisten.

Hier nochmal der Wortlaut der Forderungen auf den Protestpostkarten:

"DIE STADT REGENSBURG HAT DIE WAHL
Für eine pestizidfreie und bienenfreundliche Kommune

Sehr geehrte Damen und Herren des Regensburger Stadtrates,

die Vielfalt der Arten geht weiter zurück. Die Bestände von Pflanzen und Tieren schrumpfen, auch durch den Einsatz von Pestiziden. Politische Programme zum Schutz der biologischen Vielfalt scheitern oft wegen unkonkreter Ziele, lückenhafter Umsetzung oder unzureichenden finanziellen Mitteln. Umso wichtiger, dass Kommunen selbst die Initiative für eine Flächenpflege ohne Gifte ergreifen!

Ich fordere Sie daher auf:

  • Verbieten Sie den Einsatz von bienengefährdenden Pestiziden und Glyphosat auch auf den verpachteten Flächen der Stadt Regensburg
  • Verzichten Sie auf chemisch-synthetische Fungizide gegen Mehltau im Weinberg der Stadt
  • Setzen Sie sich für eine „pestizidfreie Kommune“ ein und verzichten Sie damit auf alle chemisch synthetischen Pestizide"

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