Frühjahrsputz am Dachauplatz

Media

Mit der kreativen Aktion am Samstag, 17. März, den Regensburger Dachauplatz symbolisch von Feinstaub und Stickoxiden zu befreien, wies das Aktionsbündnis Verkehrswende im Raum Regensburg auf das vielfältige Versagen der Automobilindustrie, der Politik und der Regensburger Kommunalpolitik hin.

 

Allein in den Tagen vom 4.-9. März kam es in Regensburg am Dachauplatz zu vielen Grenzwertüberschreitungen; am 5.3. wurde der Grenzwert von 50 µg/m3 (Feinstaub, PM10) im Stundenmittel mehrmals um fast 100% überschritten. In den vorliegenden Konzentrationen haben diese Stoffe nichts in einer Innenstadt zu suchen, in der sich tagtäglich zehntausende Menschen aufhalten. Die Stadt Regensburg hat durch ihre jahrzehntelange Förderung des motorisierten Individualverkehrs diese Situation mit zu verantworten.

Jörg Dirksen von der Greenpeace-Ortsgruppe fasst die Situation wie folgt zusammen: „Es geht nicht darum, den Diesel zu verteufeln und den Benziner zu preisen: Alle Autos machen Dreck (z.B. bei der Rohstoffgewinnung oder dem Reifenabrieb) und brauchen zu viel Platz. Deshalb kann auch Elektromobilität nur ein Beitrag zur Lösung unserer Verkehrsprobleme sein, wenn viel weniger Autos unterwegs sind".


Auch Greenpeace war bei der Aktion tatkräftig und mit selbst gebastelten "Feinstaubsaugern" vertreten.

 

Unterstützen Sie die Petition des Bund Naturschutz Regensburg:
 http://bit.do/saubere-Luft-R