Aktion gegen Billigfleisch

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Bei einem bundesweiten Aktionstag gegen Billigfleisch wurden Greenpeace-Freiwillige am Samstag, den 25. Januar in 55 Städten aktiv, auch in Regensburg.  Mit Informationsmaterial zur Fleischkennzeichnung erklärten sie vor Supermärkten, wie man Fleisch aus schlechter Haltung vermeiden kann und informierten über das Ergebnis der Greenpeace-Abfrage. Engagierte Kundinnen und Kunden konnten sich direkt mit einer Protestpostkarte an die jeweilige Markteitung wenden und eine tier- und umweltfreundlichere Umstellung des Sortiments fordern. 

Alle Supermärkte enttäuschen

Anlass für die Greenpeace-Abfrage war die Einführung der sogenannten Haltungsform, einer einheitlichen Fleischkennzeichnung des Handels im April 2019 – auf freiwilliger Basis wohlgemerkt. Ein Feigenblatt oder ein echter Beitrag zur Verbesserung der Tierhaltung? “Wir wollten wissen, was der aktuelle Stand ist. Gerade beim Fleisch ist es wichtig, transparent zu machen, welche Haltung dahinter steckt”, sagt Stephanie Töwe, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. 

Aus den Angaben der Supermärkte zu Kennzeichnung sowie aktuellem und zukünftigem  Sortiment hat Greenpeace ein Ranking erstellt. Von 1.000 möglichen Punkten konnte Kaufland gerade einmal 179 erzielen, alle anderen Supermärkte schneiden noch schlechter ab. Das Schlusslicht bilden Netto (50 Punkte) und Edeka (25 Punkte) sowie Real mit 0 Punkten, da letzterer die freiwillige Kennzeichnung gar nicht eingeführt hat und entsprechend keine Angaben machen konnte.

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Weiztere Infos dazu bei Greeenpeace Deutschland

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