PLANET EARTH FIRST

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Gemeinsames Bannermalen für die G20 Protestwelle am 2. Juli in Hamburg

Unter dem Motto „Planet Earth First“ riefen Ehrenamtliche von Greenpeace in Regensburg am 17.06. im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages zu mehr Klimaschutz auf. Die PassantInnen waren eingeladen, ein Transparent für die G20 Protestwelle am 2. Juli in Hamburg zu gestalten. Die UmweltschützerInnen hatten symbolisch eine Erdkugel auf einem Scheiterhaufen platziert und eine „brennende“ Lunte gelegt. Verbunden war damit die Aufforderung an die Politik, diese Lunte schnellstmöglich zu löschen, indem endlich wirksame Maßnahmen ergriffen werden, die Erderwärmung zu begrenzen.

Trumps Wahlspruch „America first“ stellten die Klimatschützer die Forderung „Planet earth first“ entgegen. Den Regensburgerinnen und Regensburgern wurde ermöglicht, ihre persönliche Botschaft an die G20-Politiker auf ein Greenpeace-Banner zu schreiben, das in Kürze bei den Demonstrationen von Umweltschützern Verwendung finden wird.

Für den 2. Juli, am Wochenende vor dem eigentlichen Gipfel ruft Greenpeace gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis zu einer friedlichen Demonstration in Hamburg auf. Zentrales Motiv dabei ist eine herzförmige Erde mit dem Slogan „Planet Earth First“ – eine Antwort auf Donald Trumps „America First“-Politik. Trump hat kürzlich angekündigt, aus dem internationalen Klimaschutzabkommen von Paris auszusteigen.

OECD: Klimaschutz steigert Wirtschaftswachstum

Den G20-Staaten kommt beim Klimaschutz eine besondere Verantwortung zu. Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sind hauptverantwortlich für die Erderhitzung. Sie verursachen mehr als 80 Prozent der weltweiten Treibhausgase. US-Präsident Trumps Ankündigung, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen, rückt Klimaschutz in den Mittelpunkt des G20-Gipfels am 7. und 8. Juli in Hamburg. Als Gastgeberin muss Kanzlerin Merkel beim Gipfel gemeinsam mit den restlichen G20-Chefs klar machen, dass Klimaschutz nicht verhandelbar ist. Glaubhaft kann Merkel dabei nur sein, wenn Deutschland den überfälligen Kohleausstieg endlich angeht. Wirtschaftlich schlägt engagierter Klimaschutz sich sogar in höherem Wirtschaftswachstum nieder, so das Fazit der kürzlich vorgestellten OECD-Studie „Investing in Climate, Investing in Growth“ (http://bit.ly/2qqzOQd).

Bürgerinnen und Bürger sind bundesweit eingeladen, ihre Forderungen an die Staats- und Regierungschefs der G20 zu richten und am 2. Juli nach Hamburg zu kommen. Mit einer Bootsdemo, einem Protestmarsch und einem bunten Meer aus Bannern, Schildern und Transparenten werden Zehntausende Menschen für gerechten Welthandel und konsequenten Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und die weltweite Stärkung der Demokratie auf die Straße und das Wasser gehen. Das Bündnis G20 Protestwelle vereint Gewerkschaften, Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Bürgerrechts- und kirchliche Organisationen.

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